Argiolas
Argiolas Cannonau Riserva Senes DOC 2021
Die Riserva-Stufe beim Cannonau. Zwölf Monate in kleinen Eichenfässern nach dem biologischen Säureabbau im Beton. Satte Farbe, reife rote Beeren, warm und rund mit guter Struktur.
Cannonau in der Riserva-Stufe
Cannonau ist die Grenache Sardiniens und die meistangebaute rote Sorte der Insel. In der Riserva zeigt sie, dass sie mehr kann als Trinkfluss: Struktur, Tiefe und Lagerfähigkeit.
Beton, dann kleines Fass
Der biologische Säureabbau erfolgt im Betontank. Danach reift der Wein zwölf Monate in kleinen Eichenfässern. Das gibt Würze und Struktur, ohne die Frucht zuzudecken.
So schmeckt er
Satte rubinrote Farbe mit granatrotem Schimmer. In der Nase ein weiniges Bouquet mit reifen roten Beeren. Am Gaumen warm und rund, mit guter Struktur und viel Ausgeglichenheit. Lang anhaltender Abgang. Trinkreif bis 2031.
Passt zu
Schweinsbraten, Lammkarree, Pilzragout, Pasta, gereifter Bergkäse
Serviervorschlag
Bei 16 bis 18 Grad servieren. Eine Stunde vorher öffnen. Ein grosses Rotweinglas.
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Land | Italien |
| Region | Sardinien |
| Klassifikation | Cannonau di Sardegna DOC Riserva |
| Rebsorte | Cannonau |
| Ausbau | 12 Monate in kleinen Eichenfässern |
| Alkoholgehalt | 14.5% |
| Füllmenge | 75cl |
| Weingut | Argiolas, Serdiana |
Häufige Fragen
Was heisst Riserva beim Cannonau?
Die DOC verlangt für die Riserva eine längere Reifezeit vor dem Verkauf. In der Praxis bedeutet das Fassausbau und mehr Struktur als beim Basiswein.
Was unterscheidet ihn vom Costera?
Der Costera kommt ohne Holz aus und ist der Alltagswein. Der Senes liegt zwölf Monate im kleinen Fass und hat deutlich mehr Tiefe.
Was ist Cannonau?
Die sardische Bezeichnung für Grenache, in Spanien Garnacha. Die wichtigste rote Sorte der Insel, mit warmer Frucht und weichem Tannin.
Über das Weingut – Argiolas, Serdiana (Sardinien)
1938 mit drei Hektar
Antonio Argiolas übernahm 1938 in Serdiana bei Cagliari gut drei Hektar Reben von seinem Vater. Daraus wurde das führende Weingut Sardiniens. Er starb 2009 im Alter von 102 Jahren.
Gegen den Strom
In den Siebzigerjahren zahlte die EG Prämien fürs Roden von Reben. Argiolas machte das Gegenteil: investieren, umstellen, auf Qualität setzen statt auf Menge.
Giacomo Tachis kommt dazu
Der Önologe hinter Sassicaia und Tignanello arbeitete mit der Familie an einer Spitzenlinie. Daraus entstanden Korem und Turriga. Der erste Turriga stammt aus dem Jahrgang 1988 und kam 1991 auf den Markt.
Nur sardische Sorten
Rund 230 Hektar in Trexenta und Sulcis. Angebaut wird ausschliesslich Einheimisches: Cannonau, Vermentino, Carignano, Bovale Sardo, Nuragus, Nasco und Monica. Heute führt die dritte Generation das Haus.