Argiolas

Argiolas Cannonau Riserva Senes DOC 2021

Preis: SFr. 25.90

Die Riserva-Stufe beim Cannonau. Zwölf Monate in kleinen Eichenfässern nach dem biologischen Säureabbau im Beton. Satte Farbe, reife rote Beeren, warm und rund mit guter Struktur.

Cannonau in der Riserva-Stufe

Cannonau ist die Grenache Sardiniens und die meistangebaute rote Sorte der Insel. In der Riserva zeigt sie, dass sie mehr kann als Trinkfluss: Struktur, Tiefe und Lagerfähigkeit.

Beton, dann kleines Fass

Der biologische Säureabbau erfolgt im Betontank. Danach reift der Wein zwölf Monate in kleinen Eichenfässern. Das gibt Würze und Struktur, ohne die Frucht zuzudecken.

So schmeckt er

Satte rubinrote Farbe mit granatrotem Schimmer. In der Nase ein weiniges Bouquet mit reifen roten Beeren. Am Gaumen warm und rund, mit guter Struktur und viel Ausgeglichenheit. Lang anhaltender Abgang. Trinkreif bis 2031.

Passt zu

Schweinsbraten, Lammkarree, Pilzragout, Pasta, gereifter Bergkäse

Serviervorschlag

Bei 16 bis 18 Grad servieren. Eine Stunde vorher öffnen. Ein grosses Rotweinglas.

Weiterführende Informationen zum Produkt

Land Italien
Region Sardinien
Klassifikation Cannonau di Sardegna DOC Riserva
Rebsorte Cannonau
Ausbau 12 Monate in kleinen Eichenfässern
Alkoholgehalt 14.5%
Füllmenge 75cl
Weingut Argiolas, Serdiana

Häufige Fragen

Was heisst Riserva beim Cannonau?

Die DOC verlangt für die Riserva eine längere Reifezeit vor dem Verkauf. In der Praxis bedeutet das Fassausbau und mehr Struktur als beim Basiswein.

Was unterscheidet ihn vom Costera?

Der Costera kommt ohne Holz aus und ist der Alltagswein. Der Senes liegt zwölf Monate im kleinen Fass und hat deutlich mehr Tiefe.

Was ist Cannonau?

Die sardische Bezeichnung für Grenache, in Spanien Garnacha. Die wichtigste rote Sorte der Insel, mit warmer Frucht und weichem Tannin.

Über das Weingut – Argiolas, Serdiana (Sardinien)

1938 mit drei Hektar

Antonio Argiolas übernahm 1938 in Serdiana bei Cagliari gut drei Hektar Reben von seinem Vater. Daraus wurde das führende Weingut Sardiniens. Er starb 2009 im Alter von 102 Jahren.

Gegen den Strom

In den Siebzigerjahren zahlte die EG Prämien fürs Roden von Reben. Argiolas machte das Gegenteil: investieren, umstellen, auf Qualität setzen statt auf Menge.

Giacomo Tachis kommt dazu

Der Önologe hinter Sassicaia und Tignanello arbeitete mit der Familie an einer Spitzenlinie. Daraus entstanden Korem und Turriga. Der erste Turriga stammt aus dem Jahrgang 1988 und kam 1991 auf den Markt.

Nur sardische Sorten

Rund 230 Hektar in Trexenta und Sulcis. Angebaut wird ausschliesslich Einheimisches: Cannonau, Vermentino, Carignano, Bovale Sardo, Nuragus, Nasco und Monica. Heute führt die dritte Generation das Haus.