Argiolas
Argiolas Cannonau di Sardegna Costera DOC 2022
Cannonau ist die Grenache Sardiniens und die meistangebaute rote Sorte der Insel. Der Costera ist der unkomplizierte Einstieg: satte Farbe, reife rote Beeren, warm und rund. Nur Stahltank, kein Holz.
Cannonau, die Sorte Sardiniens
Cannonau ist genetisch mit der Grenache verwandt und prägt Sardinien wie keine andere rote Sorte. Sie liefert warme Frucht, weiches Tannin und viel Trinkfluss. Auf der Insel gehört sie zum Alltag.
Nur Stahltank
Die alkoholische Gärung läuft im Stahltank. Kein Fassausbau, keine Vanillenoten. Der Wein soll die Frucht zeigen und nicht die Kellerarbeit.
So schmeckt er
Satte rubinrote Farbe mit granatrotem Schimmer. In der Nase ein weiniges Bukett mit reifen roten Beeren. Am Gaumen warm und rund, mit guter Struktur und viel Ausgeglichenheit. Langer Abgang. Trinkreif bis 2027.
Passt zu
Schweinsbraten, Pizza, Pasta, Auberginengratin, Alpkäse
Serviervorschlag
Bei 16 bis 18 Grad servieren. Einfach öffnen und einschenken. Ein normales Rotweinglas genügt.
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Land | Italien |
| Region | Sardinien |
| Klassifikation | Cannonau di Sardegna DOC |
| Rebsorte | Cannonau |
| Alkoholgehalt | 14.0% |
| Füllmenge | 75cl |
| Weingut | Argiolas, Serdiana |
Häufige Fragen
Was ist Cannonau?
Die sardische Bezeichnung für Grenache, in Spanien Garnacha genannt. Sie ist die wichtigste rote Sorte der Insel und liefert warme Frucht mit weichem Tannin.
Was unterscheidet ihn vom Senes?
Der Senes Riserva liegt zwölf Monate in kleinen Eichenfässern und hat deutlich mehr Struktur. Der Costera kommt ohne Holz aus und ist der Alltagswein.
Wofür eignet er sich?
Für den Alltag, für Pizza und Pasta, für grosse Runden. Ein Wein, bei dem man nicht überlegen muss.
Über das Weingut – Argiolas, Serdiana (Sardinien)
1938 mit drei Hektar
Antonio Argiolas übernahm 1938 in Serdiana bei Cagliari gut drei Hektar Reben von seinem Vater. Daraus wurde das führende Weingut Sardiniens. Er starb 2009 im Alter von 102 Jahren.
Gegen den Strom
In den Siebzigerjahren zahlte die EG Prämien fürs Roden von Reben. Argiolas machte das Gegenteil: investieren, umstellen, auf Qualität setzen statt auf Menge.
Giacomo Tachis kommt dazu
Der Önologe hinter Sassicaia und Tignanello arbeitete mit der Familie an einer Spitzenlinie. Daraus entstanden Korem und Turriga. Der erste Turriga stammt aus dem Jahrgang 1988 und kam 1991 auf den Markt.
Nur sardische Sorten
Rund 230 Hektar in Trexenta und Sulcis. Angebaut wird ausschliesslich Einheimisches: Cannonau, Vermentino, Carignano, Bovale Sardo, Nuragus, Nasco und Monica. Heute führt die dritte Generation das Haus.