Argiolas
Argiolas Korem Isola dei Nuraghi IGT 2022
Der kleine Bruder des Turriga, entstanden aus derselben Zusammenarbeit mit Giacomo Tachis. Bovale Sardo, Carignano und Cannonau, zwölf Monate im Barrique. Sattes Rubinrot, reife Frucht und Gewürze, samtig und vollmundig.
Bovale Sardo als Basis
Der Korem baut auf Bovale Sardo auf, ergänzt durch Carignano und Cannonau. Bovale ist eine dunkle, tanninreiche sardische Sorte, die selten allein steht. In der Cuvée gibt sie Gerüst und Farbe.
Zehn bis zwölf Tage Maische
Die Mazeration dauert durchschnittlich zehn bis zwölf Tage. Der biologische Säureabbau erfolgt in verglasten Zementbehältern. Danach zwölf Monate im Barrique. Die Böden sind kalkhaltiger Lehm.
So schmeckt er
Sattes Rubinrot. In der Nase feine Aromatik von reifen Früchten und Gewürzen. Am Gaumen samtig und vollmundig, mit rundem und langanhaltendem Finale. Trinkreif bis 2034.
Passt zu
Roastbeef, Wild, würziger Bergkäse, Schmorgerichte, Pilzragout
Serviervorschlag
Bei 16 bis 18 Grad servieren. Eine Stunde vorher dekantieren. Ein grosses Rotweinglas.
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Land | Italien |
| Region | Sardinien |
| Klassifikation | Isola dei Nuraghi IGT |
| Rebsorten | Bovale Sardo, Carignano, Cannonau |
| Böden | Kalkhaltiger Lehmboden |
| Ausbau | 12 Monate im Barrique |
| Alkoholgehalt | 14.5% |
| Füllmenge | 75cl |
| Weingut | Argiolas, Serdiana |
Häufige Fragen
Was ist Bovale Sardo?
Eine autochthone sardische Sorte mit dunkler Farbe und viel Tannin. Sie wird meist im Verschnitt eingesetzt, weil sie allein sehr streng werden kann.
Was unterscheidet ihn vom Turriga?
Der Turriga ist Cannonau-dominiert, reift 18 bis 24 Monate in neuen Barriques und danach ein weiteres Jahr in der Flasche. Der Korem ist Bovale-basiert und zugänglicher.
Warum verglaste Zementbehälter?
Zement hält die Temperatur stabil und gibt keine Aromen ab. Die Verglasung verhindert Sauerstoffkontakt über die Wand. Eine neutrale Umgebung für den Säureabbau.
Über das Weingut – Argiolas, Serdiana (Sardinien)
1938 mit drei Hektar
Antonio Argiolas übernahm 1938 in Serdiana bei Cagliari gut drei Hektar Reben von seinem Vater. Daraus wurde das führende Weingut Sardiniens. Er starb 2009 im Alter von 102 Jahren.
Gegen den Strom
In den Siebzigerjahren zahlte die EG Prämien fürs Roden von Reben. Argiolas machte das Gegenteil: investieren, umstellen, auf Qualität setzen statt auf Menge.
Giacomo Tachis kommt dazu
Der Önologe hinter Sassicaia und Tignanello arbeitete mit der Familie an einer Spitzenlinie. Daraus entstanden Korem und Turriga. Der erste Turriga stammt aus dem Jahrgang 1988 und kam 1991 auf den Markt.
Nur sardische Sorten
Rund 230 Hektar in Trexenta und Sulcis. Angebaut wird ausschliesslich Einheimisches: Cannonau, Vermentino, Carignano, Bovale Sardo, Nuragus, Nasco und Monica. Heute führt die dritte Generation das Haus.