Argiolas

Argiolas Turriga Isola dei Nuraghi IGT 2021

Preis: SFr. 85.00

Der Wein, der bewiesen hat, dass Sardinien grosse Rotweine kann. Entstanden aus der Zusammenarbeit der Familie Argiolas mit Giacomo Tachis, dem Önologen hinter Sassicaia und Tignanello. Erster Jahrgang 1988, auf dem Markt seit 1991. Vier sardische Sorten, 18 bis 24 Monate neues Barrique.

Ein Projekt mit Giacomo Tachis

Tachis gilt als Vater der Super Tuscans. Mit Argiolas verfolgte er ein anderes Ziel: einen grossen, lagerfähigen Wein ausschliesslich aus sardischen Sorten. Der Turriga wurde zur Referenz der Insel.

Vier Sorten, alle einheimisch

Cannonau gibt die Basis, Bovale Sardo Farbe und Gerüst, Carignano Struktur, Malvasia Nera Würze. Kein Cabernet, kein Merlot. Das war 1988 auf Sardinien alles andere als selbstverständlich.

Zwei Jahre Fass, ein Jahr Flasche

Sorgfältige Traubenauswahl, dann temperaturkontrollierte Gärung bei 28 bis 32 Grad während 16 bis 18 Tagen. Der Ausbau dauert 18 bis 24 Monate in neuen französischen Barriques. Nach der Füllung ruht der Wein weitere 12 bis 14 Monate in der Flasche.

So schmeckt er

Intensiv rubinrot. In der Nase komplex: reife Früchte, Gewürze, Röstaromen und eine feine Vanillenote. Am Gaumen vollmundig und harmonisch, mit edlen Tanninen und hervorragender Struktur. Sehr langer Abgang. Lagerfähig bis 2041.

Passt zu

Lammkarree, Rindsfilet, Wild, Trüffelpasta, gereifter Hartkäse

Serviervorschlag

Bei 16 bis 18 Grad servieren. Mindestens zwei Stunden vorher dekantieren. Ein grosses Glas ist Pflicht. Jung braucht er viel Luft.

Weiterführende Informationen zum Produkt

Land Italien
Region Sardinien
Klassifikation Isola dei Nuraghi IGT
Rebsorten Cannonau, Bovale Sardo, Carignano, Malvasia Nera
Ausbau 18 bis 24 Monate neues französisches Barrique, 12 bis 14 Monate Flasche
Alkoholgehalt 14.5%
Füllmenge 75cl
Weingut Argiolas, Serdiana

Häufige Fragen

Wer war Giacomo Tachis?

Der Önologe hinter Sassicaia, Tignanello und Solaia. Er gilt als Vater der Super Tuscans. Ab den Achtzigern arbeitete er auch auf Sardinien und in Sizilien. Er starb 2016.

Warum keine internationalen Sorten?

Weil das der Punkt war. In den Achtzigern setzten fast alle Prestigeprojekte auf Cabernet und Merlot. Argiolas und Tachis wollten zeigen, dass sardische Sorten dasselbe leisten.

Wie lange kann ich ihn lagern?

Bis circa 2041. Er ist heute schon zugänglich, wenn man ihn lange dekantiert. Wer Geduld hat, wartet fünf bis zehn Jahre.

Über das Weingut – Argiolas, Serdiana (Sardinien)

1938 mit drei Hektar

Antonio Argiolas übernahm 1938 in Serdiana bei Cagliari gut drei Hektar Reben von seinem Vater. Daraus wurde das führende Weingut Sardiniens. Er starb 2009 im Alter von 102 Jahren.

Gegen den Strom

In den Siebzigerjahren zahlte die EG Prämien fürs Roden von Reben. Argiolas machte das Gegenteil: investieren, umstellen, auf Qualität setzen statt auf Menge.

Die Spitzenlinie

Aus der Arbeit mit Giacomo Tachis entstanden Korem und Turriga, beide unter Isola dei Nuraghi IGT.

Nur sardische Sorten

Rund 230 Hektar in Trexenta und Sulcis. Angebaut wird ausschliesslich Einheimisches: Cannonau, Vermentino, Carignano, Bovale Sardo, Nuragus, Nasco und Monica. Heute führt die dritte Generation das Haus.