Argiolas

Argiolas S'Elegas Nuragus di Cagliari DOC 2025

Preis: SFr. 14.50

Nuragus gibt es fast nur auf Sardinien und fast nur um Cagliari. Eine der ältesten Sorten der Insel, angeblich von den Phöniziern gebracht. Frisch, würzig, süffig – und einer der wenigen Weine, die man hierzulande so nicht findet.

Eine Sorte, die kaum jemand kennt

Nuragus di Cagliari ist eine eigene DOC für eine einzige Sorte. Ausserhalb Sardiniens wird sie praktisch nicht angebaut. Der Name verweist auf die Nuraghen, die Turmbauten der Bronzezeit, die überall auf der Insel stehen.

Nur Stahltank

Ausgebaut wird ausschliesslich im Edelstahltank. Kein Holz, keine Verfälschung. Was in der Traube steckt, landet im Glas.

So schmeckt er

Intensive Aromatik mit feinen Gewürznoten. Am Gaumen frisch, mit leichter angenehmer Säure und guter Struktur. Mittlere Länge, sehr süffig. Trinkreif bis 2029.

Passt zu

Spargel, Krustentiere, Spargelrisotto, Ziegenfrischkäse, Apéro

Serviervorschlag

Bei 8 bis 10 Grad servieren, also gut gekühlt. Ein schlankes Weissweinglas. Ein Wein, den man auch ohne Anlass öffnet.

Weiterführende Informationen zum Produkt

Land Italien
Region Sardinien
Klassifikation Nuragus di Cagliari DOC
Rebsorte Nuragus
Alkoholgehalt 13.5%
Füllmenge 75cl
Weingut Argiolas, Serdiana

Häufige Fragen

Was ist Nuragus?

Eine autochthone Weissweinsorte Sardiniens, vor allem im Süden der Insel um Cagliari. Sie bringt Frische, Kräuter und wenig Wucht. Ausserhalb Sardiniens findet man sie kaum.

Was heisst S'Elegas?

Ein sardischer Flurname. Das Haus benennt seine Weine durchwegs nach Lagen und Orten der Insel.

Welcher Weisswein passt zu was?

Der S'Elegas ist der leichteste und frischeste. Der Costamolino ist der Allrounder, der Iselis Bianco der körperreichste.

Über das Weingut – Argiolas, Serdiana (Sardinien)

1938 mit drei Hektar

Antonio Argiolas übernahm 1938 in Serdiana bei Cagliari gut drei Hektar Reben von seinem Vater. Daraus wurde das führende Weingut Sardiniens. Er starb 2009 im Alter von 102 Jahren.

Gegen den Strom

In den Siebzigerjahren zahlte die EG Prämien fürs Roden von Reben. Argiolas machte das Gegenteil: investieren, umstellen, auf Qualität setzen statt auf Menge. Damals war das auf Sardinien die Ausnahme.

Giacomo Tachis kommt dazu

Der Önologe hinter Sassicaia und Tignanello arbeitete mit der Familie an einer Spitzenlinie. Daraus entstanden Korem und Turriga. Der erste Turriga stammt aus dem Jahrgang 1988 und kam 1991 auf den Markt.

Nur sardische Sorten

Rund 230 Hektar in Trexenta und Sulcis. Angebaut wird ausschliesslich Einheimisches: Cannonau, Vermentino, Carignano, Bovale Sardo, Nuragus, Nasco und Monica. Heute führt die dritte Generation das Haus.