Argiolas
Argiolas Iselis Bianco Nasco di Cagliari DOC 2024
Nasco ist eine der ältesten Sorten Sardiniens und heute selten. Honig, weisse Blüten, Pfirsich und Aprikose, dazu eine moschusartige Würze. Reichhaltig und weich, aber mit lebendiger Säure. Teilweise im kleinen Eichenfass vergoren.
Eine seltene Sorte
Nasco di Cagliari ist eine eigene DOC für eine fast verschwundene Sorte. Der Name geht auf das lateinische Wort für Moschus zurück – und genau diese Würze findet man im Glas wieder.
Kaltmazeration, Stahl und Holz
Auf die Kaltmazeration folgt die Gärung bei kontrollierter Temperatur, teils im Stahltank, teils in kleinen Eichenfässern. Danach reift der Wein mindestens zwei Monate auf der Feinhefe.
So schmeckt er
Leuchtendes Gelb mit goldenen Reflexen. In der Nase Honig und weisse Blüten, dazu Moschusnoten von Pfirsich und Aprikose. Am Gaumen reichhaltig und weich, mit tropischen Früchten und Honig, aufgefangen von einer harmonischen Säure. Trinkfenster 2027 bis 2029.
Passt zu
Gereifter Käse, Steinbutt, Thai-Curry, Antipasti, Kürbisgnocchi
Serviervorschlag
Bei 10 bis 12 Grad servieren, nicht kalt. Ein grösseres Weissweinglas. Der Wein verträgt auch kräftige Gerichte.
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Land | Italien |
| Region | Sardinien |
| Klassifikation | Nasco di Cagliari DOC |
| Rebsorte | Nasco |
| Ausbau | Teils Stahl, teils kleine Eichenfässer, mind. 2 Monate Feinhefe |
| Alkoholgehalt | 15.0% |
| Füllmenge | 75cl |
| Weingut | Argiolas, Serdiana |
Häufige Fragen
Was ist Nasco?
Eine sehr alte autochthone Sorte Sardiniens, heute nur noch auf wenigen Hektar. Sie liefert Honig, Blüten und eine moschusartige Würze. Ausserhalb der Insel findet man sie nicht.
15 Prozent bei einem Weisswein – ist er süss?
Nein, der Wein ist trocken. Der Alkohol steht hoch, wird aber von der Säure getragen. Die Honignoten kommen aus der Sorte, nicht aus Restzucker.
Zu welchem Essen passt er besonders?
Zu allem, was aromatisch ist: Curry, gereifter Käse, exotische Gewürze. Wo ein schlanker Weisswein untergeht, funktioniert der Iselis.
Über das Weingut – Argiolas, Serdiana (Sardinien)
1938 mit drei Hektar
Antonio Argiolas übernahm 1938 in Serdiana bei Cagliari gut drei Hektar Reben von seinem Vater. Daraus wurde das führende Weingut Sardiniens. Er starb 2009 im Alter von 102 Jahren.
Gegen den Strom
In den Siebzigerjahren zahlte die EG Prämien fürs Roden von Reben. Argiolas machte das Gegenteil: investieren, umstellen, auf Qualität setzen statt auf Menge.
Giacomo Tachis kommt dazu
Der Önologe hinter Sassicaia und Tignanello arbeitete mit der Familie an einer Spitzenlinie. Daraus entstanden Korem und Turriga. Der erste Turriga stammt aus dem Jahrgang 1988 und kam 1991 auf den Markt.
Nur sardische Sorten
Rund 230 Hektar in Trexenta und Sulcis. Angebaut wird ausschliesslich Einheimisches: Cannonau, Vermentino, Carignano, Bovale Sardo, Nuragus, Nasco und Monica. Heute führt die dritte Generation das Haus.