Argiolas
Argiolas Carignano Del Sulcis Is Solinas DOC 2020
Carignano aus dem Sulcis, zwölf Monate im französischen Barrique und danach mindestens sechs Monate in der Flasche. Dunkle Früchte, Walnuss, Waldbeeren, balsamische Noten. Samtige Tannine, langer Nachhall.
Der Sulcis im Südwesten
Der Sulcis ist die Heimat des Carignano auf Sardinien. Sandige Böden, viel Sonne, Meereseinfluss. Weil die Reblaus auf Sand nicht durchkommt, überlebten hier alte wurzelechte Bestände.
Zwölf Monate Barrique
Der Wein reift zwölf Monate in französischen Barriques und danach mindestens sechs weitere Monate in der Flasche. Erst dann kommt er in den Verkauf.
So schmeckt er
Dichtes Rubinrot mit violettem Schimmer. In der Nase intensiv und anhaltend: dunkle Früchte, Marmelade, Walnuss, Waldbeeren, dazu balsamische Noten. Am Gaumen ausgeglichen, mit samtigen Tanninen und langem Nachhall. Trinkreif bis 2030.
Passt zu
Grilladen, Schweinsbraten, Pilzrisotto, Pasta, Alpkäse
Serviervorschlag
Bei 16 bis 18 Grad servieren. Eine Stunde vorher öffnen. Ein grosses Rotweinglas gibt der Frucht Raum.
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Land | Italien |
| Region | Sardinien, Sulcis |
| Klassifikation | Carignano del Sulcis DOC |
| Rebsorte | Carignano |
| Ausbau | 12 Monate französisches Barrique, mind. 6 Monate Flasche |
| Alkoholgehalt | 13.5% |
| Füllmenge | 75cl |
| Weingut | Argiolas, Serdiana |
Häufige Fragen
Was unterscheidet ihn vom Cardanera?
Der Cardanera kommt ohne Barrique aus und ist der frische Einstieg. Der Is Solinas liegt ein Jahr im Fass und noch ein halbes in der Flasche. Mehr Tiefe, mehr Preis.
Was ist Carignano?
In Frankreich Carignan, in Spanien Cariñena. Auf Sardinien ist der Sulcis ihre Heimat. Sie bringt dunkle Frucht, Säure und Struktur.
Nur 13.5 Prozent – ist er leicht?
Nein. Der Wein ist dicht und strukturiert, kommt aber ohne Alkoholwucht aus. Genau das macht ihn zum guten Essensbegleiter.
Über das Weingut – Argiolas, Serdiana (Sardinien)
1938 mit drei Hektar
Antonio Argiolas übernahm 1938 in Serdiana bei Cagliari gut drei Hektar Reben von seinem Vater. Daraus wurde das führende Weingut Sardiniens. Er starb 2009 im Alter von 102 Jahren.
Gegen den Strom
In den Siebzigerjahren zahlte die EG Prämien fürs Roden von Reben. Argiolas machte das Gegenteil: investieren, umstellen, auf Qualität setzen statt auf Menge.
Giacomo Tachis kommt dazu
Der Önologe hinter Sassicaia und Tignanello arbeitete mit der Familie an einer Spitzenlinie. Daraus entstanden Korem und Turriga. Der erste Turriga stammt aus dem Jahrgang 1988 und kam 1991 auf den Markt.
Nur sardische Sorten
Rund 230 Hektar in Trexenta und Sulcis. Angebaut wird ausschliesslich Einheimisches: Cannonau, Vermentino, Carignano, Bovale Sardo, Nuragus, Nasco und Monica. Heute führt die dritte Generation das Haus.