Argiolas

Vermentino Is Argiolas DOC 2025

Preis: SFr. 19.90

Der Vermentino, der den Namen der Familie trägt. Aus selektierten Lagen, mit mehr Substanz und Würze als der Costamolino. Blasses Strohgelb, leicht spritzig am Antritt, würzig und fein im Nachhall.

Die Familie auf dem Etikett

Is Argiolas heisst auf Sardisch schlicht «die Argiolas». Der Wein steht über der klassischen Linie und zeigt, was Vermentino auf der Insel kann, wenn man ihn ernst nimmt.

Kühl vergoren im Stahl

Die alkoholische Gärung erfolgt bei niedrigen Temperaturen im Stahltank. Kein Holz. Die Sorte soll für sich sprechen, mit Frucht, Kräutern und Textur.

So schmeckt er

Blasses Strohgelb mit grünlichem Einschlag. In der Nase intensiv und fein, lang anhaltend. Am Gaumen leicht spritzig im Antritt, frisch und würzig, ausgeglichen und fein. Trinkreif bis 2029.

Passt zu

Meeresfrüchte, Eglifilet, Spargelrisotto, Pasta, Apéro

Serviervorschlag

Bei 10 bis 12 Grad servieren. Ein grösseres Weissweinglas bringt mehr heraus als eine schlanke Form.

Weiterführende Informationen zum Produkt

Land Italien
Region Sardinien
Klassifikation Vermentino di Sardegna DOC
Rebsorte Vermentino
Alkoholgehalt 14.0%
Füllmenge 75cl
Weingut Argiolas, Serdiana

Häufige Fragen

Was unterscheidet ihn vom Costamolino?

Der Costamolino ist leichter und geradliniger. Der Is Argiolas hat mehr Körper, mehr Würze und einen längeren Nachhall. Beide ohne Holz.

14 Prozent bei einem Vermentino?

Auf Sardinien normal. Die Sonne liefert Reife, die Säure bleibt trotzdem erhalten. Im Glas wirkt der Wein frisch, nicht schwer.

Kann man ihn lagern?

Bis circa 2029. Vermentino gewinnt mit ein bis zwei Jahren Flaschenreife oft an Tiefe. Frisch getrunken zeigt er mehr Frucht.

Über das Weingut – Argiolas, Serdiana (Sardinien)

1938 mit drei Hektar

Antonio Argiolas übernahm 1938 in Serdiana bei Cagliari gut drei Hektar Reben von seinem Vater. Daraus wurde das führende Weingut Sardiniens. Er starb 2009 im Alter von 102 Jahren.

Gegen den Strom

In den Siebzigerjahren zahlte die EG Prämien fürs Roden von Reben. Argiolas machte das Gegenteil: investieren, umstellen, auf Qualität setzen statt auf Menge.

Giacomo Tachis kommt dazu

Der Önologe hinter Sassicaia und Tignanello arbeitete mit der Familie an einer Spitzenlinie. Daraus entstanden Korem und Turriga. Der erste Turriga stammt aus dem Jahrgang 1988 und kam 1991 auf den Markt.

Nur sardische Sorten

Rund 230 Hektar in Trexenta und Sulcis. Angebaut wird ausschliesslich Einheimisches: Cannonau, Vermentino, Carignano, Bovale Sardo, Nuragus, Nasco und Monica. Heute führt die dritte Generation das Haus.