Argiolas

Argiolas Serra Lori Rosé Isola dei Nuraghi IGT 2025

Preis: SFr. 14.50

Vier sardische Rotweinsorten, hell abgepresst zu einem Rosé. Cannonau, Monica, Carignano und Bovale Sardo. Delikate rote Beeren, präsente Säure, mittlerer Nachhall. Ein Rosé für den Tisch.

Vier Sorten, alle einheimisch

Argiolas arbeitet ausschliesslich mit sardischen Sorten. Auch der Rosé macht keine Ausnahme: Cannonau bringt Frucht, Monica Weichheit, Carignano Struktur und Bovale Sardo Farbe.

Kühl vergoren

Die alkoholische Gärung läuft bei rund sechzehn Grad im Stahltank. Das erhält die Frucht und die Säure. Kein Holz, keine Schminke.

So schmeckt er

Helle rosarote Farbe. In der Nase delikate rote Beerennoten. Am Gaumen mit präsenter Säure, aber harmonisch, mit mittlerem Nachhall. Trinkreif bis 2028.

Passt zu

Fischknusperli, Pasta, Antipasti, Gemüse vom Grill, Apéro

Serviervorschlag

Bei 12 bis 14 Grad servieren, also nicht eiskalt. Bei dieser Temperatur kommt die Beerenfrucht am besten durch.

Weiterführende Informationen zum Produkt

Land Italien
Region Sardinien
Klassifikation Isola dei Nuraghi IGT
Rebsorten Cannonau, Monica, Carignano, Bovale Sardo
Alkoholgehalt 12.5%
Füllmenge 75cl
Weingut Argiolas, Serdiana

Häufige Fragen

Vier Sorten in einem Rosé – warum?

Weil jede etwas anderes beiträgt. Sortenreine Rosés sind oft eindimensional. Die Mischung gibt Frucht, Struktur und Säure zugleich.

Was ist Isola dei Nuraghi IGT?

Die inselweite Herkunftsbezeichnung Sardiniens, benannt nach den Nuraghen. Sie lässt mehr Freiheit bei der Sortenwahl als die einzelnen DOC.

Ist das ein Sommerwein?

Auch. Aber mit seiner Säure und dem mittleren Körper funktioniert er das ganze Jahr zum Essen. Nicht nur zum Sonnenuntergang.

Über das Weingut – Argiolas, Serdiana (Sardinien)

1938 mit drei Hektar

Antonio Argiolas übernahm 1938 in Serdiana bei Cagliari gut drei Hektar Reben von seinem Vater. Daraus wurde das führende Weingut Sardiniens. Er starb 2009 im Alter von 102 Jahren.

Gegen den Strom

In den Siebzigerjahren zahlte die EG Prämien fürs Roden von Reben. Argiolas machte das Gegenteil: investieren, umstellen, auf Qualität setzen statt auf Menge.

Giacomo Tachis kommt dazu

Der Önologe hinter Sassicaia und Tignanello arbeitete mit der Familie an einer Spitzenlinie. Daraus entstanden Korem und Turriga. Der erste Turriga stammt aus dem Jahrgang 1988 und kam 1991 auf den Markt.

Nur sardische Sorten

Rund 230 Hektar in Trexenta und Sulcis. Angebaut wird ausschliesslich Einheimisches: Cannonau, Vermentino, Carignano, Bovale Sardo, Nuragus, Nasco und Monica. Heute führt die dritte Generation das Haus.