Argiolas
Argiolas Monica di Sardegna Perdera DOC 2024
Monica gibt es ausschliesslich auf Sardinien. Die Reben werden traditionell als kleiner Baum erzogen. Der Wein ist trocken, weich und fruchtig, mit wenig Tannin und lebendiger Säure. Ein Rotwein, der auch leicht gekühlt funktioniert.
Eine Sorte nur für Sardinien
Monica wird nirgends sonst angebaut. Traditionell zieht man die Reben in Baumform, nicht am Draht. Die Sorte liefert helle Frucht, wenig Gerbstoff und viel Trinkfluss.
Ein Jahr Ausbau, ohne neues Holz
Handlese, dann Gärung bei 27 bis 28 Grad während acht bis zehn Tagen. Der Ausbau dauert ein Jahr: sechs bis acht Monate in neutralen französischen Eichenfässern, vier Monate im Zementtank. Danach zwei bis drei Monate in der Flasche.
So schmeckt er
Intensives Rubinrot. In der Nase rote Früchte, Pflaume, Kirsche, dazu florale und würzige Noten. Am Gaumen trocken, weich und fruchtig, mit wenig Tannin und lebendiger Säure. Trinkreif bis 2030.
Passt zu
Poulet im Ofen, Linseneintopf, Pasta, Pilzragout, Alpkäse
Serviervorschlag
Bei 16 bis 18 Grad servieren, im Sommer ruhig eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Dekantieren braucht es nicht.
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Land | Italien |
| Region | Sardinien |
| Klassifikation | Monica di Sardegna DOC |
| Rebsorte | Monica |
| Ausbau | 6 bis 8 Monate neutrale Eiche, 4 Monate Zement, 2 bis 3 Monate Flasche |
| Alkoholgehalt | 12.5% |
| Füllmenge | 75cl |
| Weingut | Argiolas, Serdiana |
Häufige Fragen
Was ist Monica?
Eine autochthone Rotweinsorte Sardiniens, ausserhalb der Insel praktisch unbekannt. Sie bringt helle Frucht, wenig Tannin und viel Trinkfluss.
Warum in Baumform erzogen?
Der traditionelle Buscherzug schattiert die Trauben mit dem eigenen Laub. In einem heissen Klima ohne Bewässerung ist das ein Vorteil.
Kann man ihn kühlen?
Ja. Mit 12.5 Prozent Alkohol und wenig Tannin verträgt er ein paar Grad weniger gut. Im Sommer eine gute Alternative zu Rosé.
Über das Weingut – Argiolas, Serdiana (Sardinien)
1938 mit drei Hektar
Antonio Argiolas übernahm 1938 in Serdiana bei Cagliari gut drei Hektar Reben von seinem Vater. Daraus wurde das führende Weingut Sardiniens. Er starb 2009 im Alter von 102 Jahren.
Gegen den Strom
In den Siebzigerjahren zahlte die EG Prämien fürs Roden von Reben. Argiolas machte das Gegenteil: investieren, umstellen, auf Qualität setzen statt auf Menge.
Giacomo Tachis kommt dazu
Der Önologe hinter Sassicaia und Tignanello arbeitete mit der Familie an einer Spitzenlinie. Daraus entstanden Korem und Turriga. Der erste Turriga stammt aus dem Jahrgang 1988 und kam 1991 auf den Markt.
Nur sardische Sorten
Rund 230 Hektar in Trexenta und Sulcis. Angebaut wird ausschliesslich Einheimisches: Cannonau, Vermentino, Carignano, Bovale Sardo, Nuragus, Nasco und Monica. Heute führt die dritte Generation das Haus.