Bodegas Teso la Monja
Victorino Teso la Monja Toro DO 2021 - 75cl
Toro gilt als die Region der Kraftpakete. Der Victorino zeigt, dass es auch anders geht. Reben zwischen 45 und 100 Jahren, achtzehn Monate neues Holz, und trotzdem ein Tannin wie geschliffen. Der Wein, der die Egurens in Toro definiert.
Wer dahintersteckt
Marcos und Miguel Ángel Eguren, vierte Generation einer Rioja-Winzerfamilie. Sie bauten Numanthia auf, verkauften es 2008 an LVMH und gründeten 2007 Teso la Monja. Der Victorino ist das neue Aushängeschild.
Reben bis 100 Jahre
Das Traubengut stammt aus Beständen zwischen 45 und 100 Jahren. Die Stöcke sind wurzelecht und im Buschrebenschnitt erzogen. Nordausrichtung, Tonböden mit Kalkadern, Kies an der Oberfläche. Das gibt Frische, wo Toro sonst Wärme liefert.
Vinifikation im Holz
Vergoren wird im Holzfass, nicht im Stahltank. Danach reift der Wein achtzehn Monate in neuen französischen Barriques. Das neue Holz wäre bei schwächerem Material zu viel. Hier trägt es die Frucht.
So schmeckt er
Undurchdringliches dunkles Violett. In der Nase zurückhaltend, mit würzigen schwarzen Beeren und erdig-mineralischen Noten. Am Gaumen enorm strukturiert, mit feinkörnigem Tannin und integrierter Säure. Trinkreif bis 2033.
Passt zu
Kalbsnierstück, Rindsfilet, Hirschrücken, Trüffelrisotto, gereifter Bergkäse
Serviervorschlag
Bei 16 bis 18 Grad servieren. Mindestens zwei Stunden vorher dekantieren. Der Wein ist jung noch verschlossen und braucht Luft.
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Land | Spanien |
| Region | Toro DO, Kastilien-León |
| Rebsorte | Tinta de Toro (Tempranillo) |
| Rebalter | 45 bis 100 Jahre |
| Alkoholgehalt | 14.5% |
| Füllmenge | 75cl |
| Weingut | Bodegas Teso la Monja |
Häufige Fragen
Warum Gärung im Holzfass?
Holz reguliert die Temperatur langsamer als Stahl und lässt etwas Sauerstoff zu. Die Extraktion wird sanfter, das Tannin runder. Aufwendiger ist es allemal.
Wann soll ich ihn trinken?
Er hält bis circa 2033. Jung braucht er viel Luft. Wer Geduld hat, wartet drei bis fünf Jahre.
Wie ordnet sich der Wein im Sortiment ein?
Über dem Almirez und unter dem Alabaster. Der Victorino ist die Nachfolge dessen, was früher Numanthia war.
Über den Produzenten – Bodegas Teso la Monja
Zweiter Anlauf in Toro
Die Familie Eguren stammt aus San Vicente de la Sonsierra in der Rioja und macht seit dem 19. Jahrhundert Wein. In Toro bauten sie Numanthia und Termanthia auf und verkauften beide 2008 an LVMH. Sie blieben in der Region und gründeten 2007 Teso la Monja.
Hundert Hektar alte Reben
Das Gut bewirtschaftet rund hundert Hektar in Valdefinjas, Toro und Villabuena del Puente. Die Stöcke sind zwischen 35 und 130 Jahre alt und grösstenteils wurzelecht. Solche Bestände gibt es in Spanien fast nur noch hier.
Kühlere Lagen, feinere Weine
Die Egurens suchten bewusst nordausgerichtete Parzellen mit Tonböden, Kalkadern im Untergrund und Kies an der Oberfläche. Das verlängert den Vegetationszyklus. Die Weine bekommen Frische und Mineralität statt reiner Wucht.
Fünf Weine
Románico, Almirez, Victorino, Alabaster und Teso la Monja. Der letzte ist die Spitze und kommt aus 1.8 Hektar alter Reben.