Bodegas Teso la Monja

Alabaster Teso la Monja Toro DO 2021 - 75cl

Preis: SFr. 199.00

Die Spitze dessen, was in Toro möglich ist. Reben aus der Zeit vor der Reblaus, winzige Erträge, von Hand entrappt. Achtzehn Monate neues Holz. Ein Wein für grosse Anlässe und für den Keller.

Wer dahintersteckt

Marcos und Miguel Ángel Eguren, vierte Generation einer Rioja-Winzerfamilie. Sie bauten Numanthia und Termanthia auf und verkauften beide 2008 an LVMH. 2007 starteten sie in Toro neu, mit Teso la Monja.

Reben aus der Zeit vor der Reblaus

Der Alabaster kommt aus den ältesten Beständen des Guts. Diese Stöcke stehen auf ihren eigenen Wurzeln und haben die Reblaus überlebt. Die sandigen Böden in Toro haben den Schädling nie richtig durchkommen lassen. Die Erträge sind winzig.

Von Hand entrappt

Die Beeren werden einzeln von Hand vom Stiel gelöst. Vergoren wird im Holzfass. Danach reift der Wein achtzehn Monate in neuen französischen Barriques.

So schmeckt er

Undurchdringliches Violett. In der Nase saftige Brombeere und Heidelbeere, Espresso, Kirschlikör, getrocknete Lavendelblüten und nasser Schiefer. Am Gaumen enorme Konzentration und Kraft, dabei erstaunlich präzise. Trinkreif bis 2032.

Passt zu

Rindsfilet, Hirschrücken, Schmorbraten, Trüffelpasta, gereifter Sbrinz

Serviervorschlag

Bei 16 bis 18 Grad servieren. Mindestens zwei Stunden vorher dekantieren. Ein grosses Burgunderglas holt am meisten heraus.

Weiterführende Informationen zum Produkt

Land Spanien
Region Toro DO, Kastilien-León
Rebsorte Tinta de Toro (Tempranillo)
Alkoholgehalt 14.5%
Füllmenge 75cl
Weingut Bodegas Teso la Monja

Häufige Fragen

Warum sind wurzelechte Altreben so selten?

Die Reblaus vernichtete ab 1870 fast den gesamten europäischen Rebbestand. Seither pfropft man auf amerikanische Unterlagen. In Toro überlebten dank der sandigen Böden ganze Parzellen. Sie gehören zu den ältesten Europas.

Warum von Hand entrappen?

Maschinen quetschen Beeren und reissen Stielteile mit. Handarbeit liefert nur unversehrte Beeren in den Gärbehälter. Das Tannin wird feiner, grüne Noten bleiben draussen.

Wie ordnet sich der Wein im Sortiment ein?

Über dem Victorino, nur der Teso la Monja selbst steht noch darüber. Der Alabaster ist der Nachfolger dessen, was früher Termanthia war.

Über den Produzenten – Bodegas Teso la Monja

Zweiter Anlauf in Toro

Die Familie Eguren stammt aus San Vicente de la Sonsierra in der Rioja und macht seit dem 19. Jahrhundert Wein. In Toro bauten sie Numanthia und Termanthia auf und verkauften beide 2008 an LVMH. Sie blieben in der Region und gründeten 2007 Teso la Monja.

Hundert Hektar alte Reben

Das Gut bewirtschaftet rund hundert Hektar in Valdefinjas, Toro und Villabuena del Puente. Die Stöcke sind zwischen 35 und 130 Jahre alt und grösstenteils wurzelecht. Solche Bestände gibt es in Spanien fast nur noch hier.

Kühlere Lagen, feinere Weine

Die Egurens suchten bewusst nordausgerichtete Parzellen mit Tonböden, Kalkadern im Untergrund und Kies an der Oberfläche. Das verlängert den Vegetationszyklus. Die Weine bekommen Frische und Mineralität statt reiner Wucht.

Fünf Weine

Románico, Almirez, Victorino, Alabaster und Teso la Monja. Der letzte ist die Spitze und kommt aus 1.8 Hektar alter Reben.