Huberwein
Huberwein Nizza DOCG 2017 - 75cl
Nizza DOCG ist die einzige italienische Appellation, die ausschliesslich Barbera-Trauben verwendet – quasi der «Grand Cru» der Barbera-Welt. Christian Huber besitzt im Monferrato einen 6 Hektar grossen Rebberg, den «Ariotta», zwischen Asti und Acqui Terme. Aus den besten Südlagen entsteht der Nizza DOCG – ein konzentrierter, holzgereifter Barbera, der heute mit 8 Jahren Flaschenreife auf seinem Höhepunkt ist.
Was Nizza DOCG bedeutet
Nizza DOCG entstand 2002 als DOC und wurde 2014 zur DOCG aufgewertet – die höchste italienische Weinklassifikation. Es ist die einzige italienische Appellation, die ausschliesslich der Barbera-Traube gewidmet ist. 18 Gemeinden im Süden des Monferrato dürfen sie tragen, mit strengen Auflagen: niedrige Erträge, mindestens 18 Monate Reifung (davon 6 Monate im Holz), 13.5% Mindestalkohol. Die strengeren Regeln und die besten Südlagen erzeugen einen Barbera-Stil, der weit über dem Standard-Barbera d'Asti liegt.
Vom Ariotta-Rebberg im Monferrato
Christian Huber bewirtschaftet seit 2013 einen 6 Hektar grossen Rebberg im Monferrato – die «Ariotta», zwischen Asti und Acqui Terme. Eine Südlage in einer der besten Barbera-Zonen des Piemont. Die Region wurde 2014 als Teil der «Vineyard Landscape of Piedmont: Langhe-Roero and Monferrato» zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Für den Nizza DOCG werden die besten Barbera-Trauben aus diesem Rebberg ausgewählt, 12 Monate im Barrique ausgebaut.
So schmeckt der 2017er heute
Im Glas tiefes Rubinrot mit beginnenden ziegelroten Reflexen am Rand. In der Nase reife dunkle Beeren – schwarze Kirsche, Pflaume – begleitet von Schokolade, Leder, Tabak und einer eleganten Röstnote aus dem Holz. Am Gaumen vollmundig und harmonisch, mit perfekt eingebundenen Tanninen, der typischen Barbera-Säure und einem langen, eleganten Abgang. 8 Jahre Flaschenreife haben den Wein in seine beste Phase gebracht.
Passt zu
- Bündner Hirschpfeffer mit Spätzli und Pflaumen – die reife Frucht trifft die Wildaromatik, die Röstnoten heben die Pflaumen
- Brasato al Barolo nach piemontesischer Art – das Klassikgericht der Region, das Schmoraromatik und die Holznoten in Balance
- Steinpilz-Risotto mit weissen Trüffeln und altem Parmigiano – die erdigen Tannine treffen die Trüffel-Würze (vegetarisch)
Serviervorschlag
Bei 16 bis 18 Grad in einem grossen Rotweinglas. 30 bis 60 Minuten dekantieren – ein gereifter Nizza zeigt seine Komplexität über Zeit. Trinkreif jetzt in Bestphase, Lagerpotenzial bis circa 2030.
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Land | Italien |
| Region | Piemont, Nizza DOCG (Monferrato) |
| Lage | Rebberg «Ariotta», zwischen Asti und Acqui Terme, Südlage |
| Rebsorte | 100% Barbera |
| Reifung | 12 Monate Barrique |
| Aktueller Reifestatus | 8 Jahre Flaschenreife (Jahrgang 2017) |
| Klassifikation | DOCG (höchste italienische Stufe) |
| Alkoholgehalt | 14.5% |
| Füllmenge | 75cl |
| Weingut | Huberwein, Götighofen TG / Monferrato |
Häufige Fragen
Was ist Nizza DOCG?
Die einzige italienische DOCG, die ausschliesslich der Barbera-Traube gewidmet ist. 2002 als DOC entstanden, 2014 zur DOCG aufgewertet. 18 Gemeinden im Südmonferrato dürfen sie tragen, mit strengen Vorschriften zu Reife, Ertrag und Qualität.
Wie unterscheidet sich Nizza DOCG vom Standard-Barbera d'Asti?
Niedrigere Erträge, längere Reifezeit (mindestens 18 Monate gegenüber 4 Monaten), strengere Lageauflagen. Das Resultat ist ein deutlich konzentrierterer, lagerfähigerer Wein.
Was macht ein Schweizer Familienweingut im Piemont?
Christian Huber führt Huberwein in vierter Generation in Götighofen TG. 2013 erwarb er zusätzlich einen 6 Hektar-Rebberg im Monferrato, um auch piemontesische Sorten in Kleinauflagen zu vinifizieren. Eine ungewöhnliche, aber klar konsequente Erweiterung.
Wie lange ist der Wein noch haltbar?
Heute in seiner Bestphase, Lagerpotenzial bis circa 2030. Empfohlen sind 30-60 Minuten Dekantierzeit, um die volle Komplexität zu zeigen.
Über das Weingut – Huberwein, Götighofen und Monferrato
Vier Generationen in Götighofen
Huberwein ist ein Familienweingut in Götighofen bei Sulgen, im östlichen Thurgau. Christian Huber führt das Gut seit 2012 in vierter Generation. Eine kleine, regional verwurzelte Adresse mit klarer Handschrift – Bio-Düngung, kein Herbizid, sorgsame Handarbeit im Rebberg, kleine Auflagen, ausgewählte Lagen.
Der Hohfels als Thurgauer Lieblingslage
Die wichtigste Schweizer Lage des Weinguts ist der Hohfels: ein nach Süden exponierter Hügel mit Mineralböden. Hier reifen Pinot Noir, Riesling-Silvaner, Pinot Gris und Chardonnay. Die kühle Bodensee-Brise verzögert die Reife und gibt Frische, die langen Sonnenstunden geben Aromatik.
Seit 2013 auch im Monferrato
2013 erweiterte Huberwein nach Italien: Christian erwarb einen 6 Hektar grossen Rebberg im Monferrato, zwischen Asti und Acqui Terme, mitten im UNESCO-Weltkulturerbe. Hier wachsen sowohl heimische Sorten (Barbera, Nebbiolo) als auch internationale (Merlot, Cabernet Sauvignon). Aus dem besten Material entstehen Nizza DOCG, Ariotta-Cuvée und der reinsortige Nebbiolo-Spumante «Rocca».
Was Huberwein besonders macht
Zwei Standorte, eine Philosophie: handwerkliches Arbeiten in Kleinauflagen, faire Preise, regionale Verankerung. Wer Schweizer Präzision mit piemontesischer Tradition kombinieren möchte, ist bei Huberwein am richtigen Ort – ohne Marketing-Lautärke, mit echter Substanz im Glas.