Dominio de Pingus

Flor de Pingus 2022

Inhalt
Preis: SFr. 98.00

Flor de Pingus ist der Zweitwein von Dominio de Pingus – Peter Sissecks zugänglichere Antwort auf den Kult-Erstwein. Aus 35- bis 40-jährigen Reben in mehreren Dörfern rund um Quintanilla de Onésimo, gleicher biodynamischer Ansatz, gleiche Handschrift im Keller. Der Unterschied: jünger trinkreif, ein Bruchteil des Erstwein-Preises, dafür mit der gleichen Sisseck-Eleganz. Der 2022er ist ein hochgelobter Ribera-Jahrgang.

Wenn Zweitwein nicht "zweitklassig" heisst

Bei den meisten Weingütern ist der Zweitwein eine deutliche Stufe unter dem Erstwein. Bei Pingus ist das anders: Flor de Pingus arbeitet mit anderen Reben, aber mit derselben Philosophie und Handschrift wie der Erstwein. Was bei Pingus aus 60- bis 90-jährigen Reben kommt, kommt hier aus 35- bis 40-jährigen – immer noch alt, im internationalen Vergleich. Was bei Pingus 25 Monate im Holz reift, reift hier 14 bis 18 Monate. Gleiche DNA, früher zugänglich.

Andere Reben, gleicher Stil

Flor de Pingus stammt aus mehreren Parzellen in der Umgebung von Quintanilla de Onésimo. Die Reben sind 35 bis 40 Jahre alt – jünger als beim Pingus, aber für Ribera-Verhältnisse immer noch reif. Tinto Fino (Tempranillo), Lehm-Schiefer-Boden, 800 Meter Höhe. Biodynamische Bewirtschaftung. Im Keller derselbe Ansatz wie bei Pingus: natürliche Hefen, minimale Eingriffe, französisches Eichenholz. Der Unterschied liegt im Material, nicht in der Methode.

So schmeckt der 2022er

Im Glas tiefes Granatrot. In der Nase reife dunkle Frucht – Brombeere, schwarze Kirsche, Pflaume –, dazu Veilchen, Lakritz, ein Hauch Tabak und mediterrane Kräuter. Am Gaumen vollmundig mit feiner Tanninstruktur, präsenter Säure und langem Abgang. Heller und zugänglicher als Pingus, aber unverkennbar aus derselben Hand. Ein grosser Ribera-Wein in der reifen, eleganten Sisseck-Schule.

Passt zu

  • Lammkarree mit Knoblauch und Rosmarin – die klassische Begleitung für reife Ribera-Weine
  • Schweizer Hirschpfeffer mit Spätzli und Birne – die Wildaromen treffen die Tinto-Fino-Würze
  • Aubergine alla Parmigiana mit Büffel-Mozzarella und Basilikum – mediterrane Tomate und Käse mit der dunklen Frucht (vegetarisch)

Serviervorschlag

Bei 16 bis 18 Grad in einem grossen Burgunderglas. Eine Stunde dekantieren. Trinkreife heute, Lagerpotenzial 8 bis 12 Jahre, Magnum entsprechend länger.

 

Weiterführende Informationen zum Produkt

Land Spanien
Region Ribera del Duero (DO)
Lage Mehrere Parzellen um Quintanilla de Onésimo, Reben 35–40 Jahre
Rebsorte Tinto Fino (Tempranillo), reinsortig
Anbau Biodynamisch (zertifiziert)
Reifung 14–18 Monate französisches Eichenfass
Alkoholgehalt 14.5%
Füllmenge 75cl oder 150cl (Magnum)
Weingut Dominio de Pingus, Peter Sisseck

 

In welchem Format?
  • Standard (75cl) – 98 CHF – Die klassische Flasche, perfekt für Tisch und Vorrat.
  • Magnum (150cl) – 205 CHF – Magnums altern langsamer und gleichmässiger als Standardflaschen. Das ideale Format für längere Lagerung oder grössere Anlässe.

 

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zu Pingus?

Pingus stammt aus 4,5 ha uralter Reben (60–90 Jahre), reift 25 Monate im Holz. Flor de Pingus aus 35–40-jährigen Reben, 14–18 Monate Holz. Beide biodynamisch, gleiche Handschrift.

Ist Flor de Pingus ein "richtiger" Sisseck-Wein?

Ja – derselbe Önologe, dieselbe Philosophie, dieselbe Region. Der Unterschied liegt in den Reben und der Holzreife.

Wie lange muss man Flor de Pingus lagern?

Trinkreife heute, Optimum in 4 bis 8 Jahren, Lagerpotenzial 8 bis 12 Jahre.

Was ist Tinto Fino?

Die Ribera-del-Duero-Variante des Tempranillo. Auf den höher gelegenen Lagen entwickelt die Sorte mehr Struktur als anderswo.

 

Über das Weingut – Dominio de Pingus, Quintanilla de Onésimo

Peter Sisseck – vom Bordeaux-Önologen zum Spanien-Pionier

Peter Sisseck stammt aus Dänemark, studierte in Bordeaux Önologie und arbeitete zunächst in Pomerol. Anfangs der 1990er ging er nach Spanien, um seinem Onkel beim Aufbau der Hacienda Monasterio zu helfen. Dort entwickelte er die Vision, was die Ribera del Duero mit kompromissloser Qualitätsarbeit kann. Pingus war seine Antwort – und veränderte die Wahrnehmung spanischer Spitzenweine weltweit.

4,5 Hektar in Quintanilla de Onésimo

Das Herzstück sind die zwei Parzellen mit den uralten Tinto-Fino-Reben in Quintanilla de Onésimo, 800 Meter über Meer. Lehm-Schiefer-Boden, Buschrebenstil, ohne Drahtsystem – wie der Weinbau hier traditionell aussah, bevor die Modernisierung kam. Die Reben überlebten Jahrhunderte, weil niemand sie reisste.

Biodynamie und minimaler Eingriff

Sisseck arbeitet seit Anfang an biodynamisch – deutlich vor dem Trend. Keine Pestizide, keine künstlichen Dünger, Pflanzenpräparate, Mondkalender. Im Keller das gleiche Prinzip: natürliche Hefen, keine Kühlung, keine Filtration. Was ermöglicht wird, ist ein direkter Ausdruck des Terroirs.

Pingus, Flor de Pingus, PSI – drei Projekte, ein Stil

Aus dem Dominio kommen drei Weine: Pingus (die 4,5 ha uralten Reben), Flor de Pingus (Zweitwein, jüngere Reben) und PSI – ein Projekt mit alten Winzern der Region, denen Sisseck bei der Umstellung auf biodynamische Bewirtschaftung hilft. Drei Stufen, drei Preise, ein gemeinsamer Stil.