Von Salis
von Salis Wein einfach fein Rot AOC Graubünden 2024 - 75cl
«Wein einfach fein Rot» ist die zugängliche Rotwein-Variante der von Salis AG – ein leichter Bündner Cuvée aus Pinot Noir und Gamaret aus der «Burgund der Schweiz»-Region. Mit frühzeitig gekühlter Gärung für eine feine Restsuesse – ein samtig-fruchtiger Wein, der sich unkompliziert trinken lässt und doch echte Bündner Identität mitbringt.
Pinot Noir trifft Gamaret
Pinot Noir ist die Leitsorte der Bündner Herrschaft – hier produziert die Region einige der besten Pinot Noirs der Schweiz. Gamaret ist eine Schweizer Züchtung aus 1970 (Gamay x Reichensteiner), bekannt für tiefe Farbe, kräftige Frucht und gute Krankheitsresistenz. Beide Sorten gemeinsam in einer Cuvée: Pinot Noir gibt Eleganz und feine Beeren-Aromatik, Gamaret gibt Volumen und tiefe Farbe. Eine sehr Schweizer Cuvée.
Frühzeitig gekühlt für feine Restsuesse
Beim «Wein einfach fein Rot» wird die Gärung frühzeitig durch Kühlung unterbrochen – so bleibt eine feine Restsuesse im Wein erhalten. Das macht ihn unkompliziert, fruchtbetont und zugänglich, ohne in das süsse Lager zu fallen. Anschliessend Ausbau im Stahltank für maximale Frische und Fruchtigkeit. Eine bewusste stilistische Entscheidung für eine «Einfach fein»-Linie.
So schmeckt der 2024er
Im Glas leuchtendes Rubinrot. In der Nase fein und fruchtbetont: reife Zwetschgen, dunkle Beeren, ein Hauch Kandiszucker und Wildkräuter. Am Gaumen samtig und mit elegantem Körper, mit einer schmeichelnden Fruchtsüsse, die jeden Schluck vergnüglich macht, und einem mittleren Abgang. Ein Bündner Rotwein, der den Pinot-Charakter behält, aber zugänglich bleibt.
Passt zu
- Bündner Capuns mit Speck und Bergkäse – die Bündner Klassik zum Bündner Wein
- Pasta mit hausgemachtem Ragù alla bolognese – die fruchtige Frische zur klassischen italienischen Klassik
- Pilz-Steinpilz-Spätzli mit Bergkäse und brauner Butter – die feine Restsuesse hebt die Pilze (vegetarisch)
Serviervorschlag
Bei 14 bis 16 Grad in einem grossen Rotweinglas – leicht gekühlt, das ist die richtige Temperatur für einen leichten Bündner Rotwein. Im Sommer auch auf 12 Grad herunterkühlen – das funktioniert hervorragend. Frisch trinken, am besten innerhalb von zwei bis drei Jahren.
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Land | Schweiz |
| Region | Bündner Herrschaft, AOC Graubünden |
| Rebsorten | Pinot Noir, Gamaret |
| Vinifikation | Frühzeitig gekühlte Gärung für feine Restsuesse, Stahltank-Ausbau |
| Stilistik | Samtig-fruchtiger Bündner Rotwein |
| Alkoholgehalt | 13.2% |
| Füllmenge | 75cl |
| Weingut | von Salis AG, Maienfeld |
Häufige Fragen
Was ist Gamaret?
Eine Schweizer Züchtung von 1970 (Gamay x Reichensteiner), die in der Schweiz immer häufiger angebaut wird. Charakteristisch: tiefe Farbe, kräftige Frucht, gute Krankheitsresistenz. In Westschweizer Cuvées oft eingesetzt, in der Bündner Herrschaft seltener.
Hat der Wein eine Restsuesse?
Eine feine, dezente – nicht süss, aber etwas weicher als ein klassisch trockener Pinot Noir. Das macht ihn zugänglich und vielseitig einsetzbar. Bei Bedarf kann er ohne Probleme zu typischen Bündner Spezialitäten getrunken werden.
Im Sommer leicht gekühlt?
Ja, das funktioniert. Bei 12 Grad serviert ist der Wein einfach fein Rot ein hervorragender Sommer-Begleiter – die Frucht kommt klarer hervor, die Tannine sind weicher.
Wie lange haltbar?
Trinkreif heute, am besten innerhalb von zwei bis drei Jahren konsumieren. Junge, fruchtbetonte Cuvées wie diese verlieren über längere Zeit ihre frische Komponente.
Über den Produzenten – von Salis AG, Maienfeld
Wie alles 1994 begann
Andrea Davaz und zwei Freunde hatten eine Idee. Statt Bündner Wein nur unter eigenen Etiketten zu vermarkten, wollten sie das gemeinsam bündeln. Aus dieser Idee wurde die von Salis AG mit Sitz in Maienfeld. Heute eine der grössten und wichtigsten Adressen der Bündner Herrschaft.
Was der Name erklärt
Die von Salis sind eine der ältesten Adelsfamilien Graubündens. Schon im Mittelalter hatten sie Lehen in der Bündner Herrschaft. Den Namen heute auf einer Weinflasche zu sehen, ist kein Marketing-Schnörkel – hier wird seit Jahrhunderten Wein gemacht.
60 Rebbauern, 50 Hektar, sechs Dörfer
Von Salis kauft Trauben von über 60 Rebbauern aus Fläsch, Maienfeld, Jenins, Malans, Zizers und Trimmis – auf insgesamt mehr als 50 Hektar. Das klingt nach Industrie, ist aber das Gegenteil. Jeder Bauer kennt seine Parzellen genau, viele bewirtschaften Lagen, die seit Generationen in der Familie sind.
Was die Bündner Herrschaft kann
Hier wachsen mehr Pinot Noirs als sonstwo in der Schweiz. Der Föhn aus dem Süden bringt warme, trockene Luft – die Trauben können länger reifen, ohne faul zu werden. Kalk- und Schieferböden geben dem Pinot Mineralität. Das Resultat: Schweizer Pinots, die auch international ernstgenommen werden – daher «Burgund der Schweiz».