Léon Beyer

Léon Beyer Pinot Noir AOC Alsace 2022 - 75cl

Preis: SFr. 21.00

Léon Beyer Pinot Noir AOC Alsace 2022 – ein eleganter, typischer Elsässer Pinot Noir aus einem der traditionsreichsten Weinhäuser des Elsass. Familie Beyer seit 1580 in Eguisheim verwurzelt – das sind über 440 Jahre und 14 Generationen. Eguisheim, die «Wiege des elsässischen Weinbaus», mit ihren berühmten konzentrischen Ringen um das mittelalterliche Zentrum. Marc Beyer führt heute. Traditionelle Vinifikation im grossen Holzfass. Rote Beeren, Kirschen, Erdbeeren – frisch, klar, sortentypisch. 21 CHF für Elsässer Pinot Noir aus 14 Generationen Tradition.

Was den Beyer Pinot Noir besonders macht

Das Elsass ist eine der wichtigsten Weiss-Wein-Regionen Frankreichs – Riesling, Gewürztraminer, Pinot Gris dominieren. Pinot Noir ist hier eine kleinere, aber spannende Sorte: hier in einem kühleren Klima als in Burgund (nördlicher) gibt er einen anderen Ausdruck als der berühmtere Verwandte aus der Côte de Nuits. Frischer, schlänker, mit klarer roter Frucht und feiner Eleganz. Léon Beyer ist eines der berühmtesten Weinhäuser des Elsass – mit 14 Generationen Erfahrung, traditioneller Vinifikation und einem klaren Stil-Selbstverständnis. Für 21 CHF ein bemerkenswertes Eintrittstor zur Beyer-Tradition.

1580 – die Wiege des elsässischen Weinbaus

Seit 1580 sind die Beyers in Eguisheim ansässig – in jenem spektakulären Weinort im Herzen des Elsass, der in konzentrischen Ringen um sein mittelalterliches Zentrum angeordnet ist. Die kreisförmigen Strassen folgen dem Verlauf von drei alten Stadtmauerlinien aus dem Mittelalter. Eguisheim wird oft als «die Wiege des elsässischen Weinbaus» bezeichnet – hier gab es im 4. Jahrhundert nachweislich Weinbau und im 8. Jahrhundert die ersten organisierten Weinbergsanlagen. Über 440 Jahre Familientradition machen Beyer zu einem der ältesten kontinuierlich geführten Familienweingüter Frankreichs.

1867 – das Weinhaus Léon Beyer

Was als bauerlicher Weinbau begann, wurde 1867 zu einem professionellen Weinhaus: Emile Beyer gründete das gleichnamige Weinhaus Léon Beyer (benannt nach seinem Sohn). Heute wird das Haus von Marc Beyer in der Nachfolge geführt. Was dieses Haus seit Generationen auszeichnet, ist die Konsequenz, mit der es Wein-Stil und Qualität über Modeströmungen stellt: traditionelle Weinbereitung, grosse Holzfässer, Eleganz über Opulenz – ein Stil, der die Küche statt die Show bedient.

Vinifikation – traditionell und klassisch

100% Pinot Noir aus den elsässischen Hangweinbergen am Fuss der Vogesen. Hand-Lese, sorgfältige Selektion. Traditionelle Maische-Gärung. Anschließender Ausbau im grossen Holzfass – eine Methode, die dem Wein Frische, Struktur und eine feine Holznote verleiht, ohne die sortentypische Frucht zu überdecken (im Gegensatz zu kleineren Barriques, die mehr Vanille und Toast geben). Eine klassische elsässische Vinifikation, die den Sortencharakter des Pinot Noir in den Vordergrund stellt.

So schmeckt der 2022er

Im Glas ein leuchtendes Rubinrot. In der Nase fruchtig und einladend: rote Beeren, Kirschen und Erdbeeren – frisch, klar und von einer Sortentypizität, die den elsässischen Pinot Noir in seiner elegantesten Form zeigt. Am Gaumen von mittlerem Körper, frisch und gut balanciert – die Tannine fein und seidig, der Abgang angenehm und von einer Leichtigkeit, die diesen Wein zu einem vielseitigen Begleiter macht. Genau das, was ein guter Elsässer Pinot Noir sein sollte.

Passt zu

  • Schweizer Rösti mit Speck und Spiegelei – die früchtige Eleganz und milde Tannine harmonieren mit dem Schweizer Klassiker
  • Coq au Vin mit Champignons und Karotten – der französische Klassiker, ideal für Pinot Noir
  • Pilz-Quiche mit Comté und Lauch – der Elsässer Klassiker zum eigenen Pinot Noir (vegetarisch)

Serviervorschlag

Bei 14 bis 16 Grad in einem grossen Burgunderglas servieren – leicht kühler als viele Rotweine, um die frische rote Beerenfrucht und die sortentypische Eleganz des Léon Beyer Pinot Noir vollständig zur Geltung zu bringen. Trinkreif heute, lagerfähig 4 bis 6 Jahre.

Weiterführende Informationen zum Produkt

Land Frankreich
Region Elsass (Eguisheim, am Fuss der Vogesen)
Klassifikation AOC Alsace
Rebsorte 100% Pinot Noir
Vinifikation Hand-Lese, traditionelle Maische-Gärung, Ausbau im grossen Holzfass
Alkoholgehalt 12.5%
Füllmenge 75cl
Weingut Léon Beyer, Eguisheim (Familie Beyer seit 1580, Weinhaus seit 1867)

Häufige Fragen

Was ist Eguisheim?

Ein spektakulärer Weinort im Elsass, am Fuss der Vogesen, südwestlich von Colmar. Die Stadt ist in konzentrischen Ringen um ihr mittelalterliches Zentrum angeordnet – die kreisförmigen Strassen folgen dem Verlauf von drei alten Stadtmauerlinien aus dem Mittelalter. Eguisheim wird oft als «die Wiege des elsässischen Weinbaus» bezeichnet, weil hier nachweislich seit dem 4. Jahrhundert Weinbau betrieben wird. Mehrfach unter Frankreichs schönsten Dörfern («Les Plus Beaux Villages de France») ausgezeichnet.

Wie unterscheidet sich Elsässer Pinot Noir von Burgunder?

Beide kommen vom gleichen Sortenmaterial – aber das Klima ist anders. Burgund (südlicher gelegen): wärmer, gibt vollere, körperreichere Pinot Noirs. Elsass (nördlicher, am Fuss der Vogesen): kühler, gibt frischere, slänkere Pinot Noirs mit mehr roter Frucht und weniger dunkler Tiefe. Der Elsässer Stil ist nicht «kleiner» als Burgunder, nur anders – schlanker, eleganter, mit einer eigenen Charakteristik, die ideal zu leichteren Küchen passt.

Warum grosse Holzfässer statt Barriques?

Kleine Barriques (225 Liter) geben dem Wein viel Kontaktfläche mit dem Holz – das bringt Vanille, Toast und Cocos-Aromen, was bei Pinot Noir die feine Frucht-Aromatik überlagern kann. Grosse Holzfässer (500 Liter und mehr) haben ein günstigeres Verhältnis Wein-zu-Holz – weniger Holz-Aromen pro Liter Wein, dafür mehr Volumen pro Fass. Resultat: subtilere Holz-Prägung, die den Sortenausdruck des Pinot Noir nicht überlagert. Eine klassische elsässische Vinifikation.

Wer ist die Familie Beyer?

Eine der ältesten kontinuierlich geführten Wein-Familien Frankreichs. Seit 1580 in Eguisheim ansässig – das sind 445 Jahre und 14 Generationen Familientradition. 1867 gründete Emile Beyer das gleichnamige Weinhaus Léon Beyer (benannt nach seinem Sohn). Heute führt Marc Beyer das Haus, mit dem unveränderten Stil-Selbstverständnis: traditionelle Weinbereitung, grosse Holzfässer, Eleganz über Opulenz.

Wie lange ist der Wein haltbar?

Trinkreif heute, lagerfähig 4 bis 6 Jahre. Elsässer Pinot Noirs aus dieser Stilistik (frisch, mittlerer Körper, klassische Vinifikation) sind nicht für Jahrzehnte-Lagerung gedacht. Sie zeigen ihr Bestes in den ersten 5 Jahren – mit zunehmendem Alter integrieren sich die Tannine, die Frucht wird etwas reifer.

Über das Weinhaus – Léon Beyer, Eguisheim (Elsass)

1580 – 14 Generationen Familie Beyer

Seit 1580 sind die Beyers in Eguisheim ansässig – in jenem spektakulären Weinort im Herzen des Elsass, der in konzentrischen Ringen um sein mittelalterliches Zentrum angeordnet ist. Über 440 Jahre und 14 Generationen Familientradition machen Beyer zu einem der ältesten kontinuierlich geführten Familienweinhäuser Frankreichs.

1867 – Gründung des Weinhauses

1867 gründete Emile Beyer das gleichnamige Weinhaus Léon Beyer – benannt nach seinem Sohn. Was als bäuerlicher Weinbau begann, wurde damit zu einem professionellen Weinhaus, das die Familienarbeit auf ein neues Niveau hob.

Eleganz über Opulenz – die Beyer-Stil-Philosophie

Was dieses Haus seit Generationen auszeichnet, ist die Konsequenz, mit der es Wein-Stil und Qualität über Modeströmungen stellt: traditionelle Weinbereitung, grosse Holzfässer, Eleganz über Opulenz. Heute wird das Haus von Marc Beyer in der Nachfolge geführt – mit unverändertem Stil-Selbstverständnis.