Ruinart
Ruinart Brut Champagne
Der Ruinart Brut ist die Visitenkarte des ältesten Champagnerhauses der Welt (1729) zum zugänglichsten Preis im Sortiment. Cuvée aus Chardonnay und Pinot Noir, mit Pinot-Meunier-Anteil aus den Vorbergen der Montagne de Reims. 3 Jahre Hefelagerung in den UNESCO-Crayères. Falstaff 93/100 – ungewöhnlich für einen Standard-Brut. Erhältlich als 75cl und als Magnum (150cl). Eleganter Einstieg ins Universum von Ruinart.
Ein Champagner-Klassiker zum fairen Preis
Champagner und 62 CHF – das ist eine ungewöhnliche Kombination. Für einen Ruinart noch ungewöhnlicher. Der Brut ist die zugänglichste Cuvée des Hauses und gleichzeitig die ehrlichste: kein Marketing-Aufschlag, keine Designer-Verpackung, einfach guter Champagner aus dem ältesten Champagnerhaus mit fast 300 Jahren Tradition. Mit Falstaff 93/100 sogar höher bewertet als die meisten Champagner-Klassiker zum doppelten Preis.
Cuvée und Vinifikation
Klassische Brut-Cuvée mit Chardonnay-Akzent (typisch für Ruinart – das «Goût Ruinart»). Pinot Noir gibt Frucht und Struktur, Chardonnay gibt Frische und florale Eleganz, eine kleine Pinot-Meunier-Beimischung rundet ab. Die Trauben kommen aus den Côte des Blancs (Chardonnay) und Montagne de Reims (Pinot Noir). Klassische Methode champenoise mit zweiter Gärung in der Flasche. Mindestens 3 Jahre Hefelagerung in den 38 Meter tiefen Crayères-Kreidekellern.
So schmeckt er
Im Glas helles Goldgelb mit feiner, anhaltender Perlage. In der Nase frische Aromen von gelben Früchten und Birne, dazu Brioche-Anklingen aus der Hefelagerung und ein Hauch frischer Blüten. Am Gaumen ausgewogen, mit präziser Säure und einer feinen Cremigkeit. Die Crayères-Mineralität schlägt im Abgang durch – salzig, klar, präzise. Ein Champagner mit Klasse, der seinen Preis nicht braucht, um sich Premium zu nennen.
Passt zu
- Schweizer Apéro mit Sbrinz, Bündnerfleisch und Salzbutter-Kapern – das Champagner-zu-Apéro-Spiel der einfachen Klasse
- Bodensee-Felchen mit Mandelblättchen und braunsuesser Butter – die Mineralität hebt den Süsswasserfisch
- Spargel-Ravioli mit Salbei-Butter und Pecorino – die Frische trifft die Cremigkeit der Pasta (vegetarisch)
Serviervorschlag
Bei 8 bis 10 Grad in einem grossen, bauchigen Weissweinglas oder Tulpenkelch – NICHT in der schmalen Champagner-Flöte. Drei Stunden im Kühlschrank. Trinkreif heute, lagerfähig 3 bis 5 Jahre.
Auch als Magnum (150cl) erhältlich
Die Magnum-Variante reicht für 8 bis 10 Personen und ist ein starkes Geschenk für Hochzeiten, runde Geburtstage oder grössere Apéros. Im Magnum-Format reift Champagner zudem feiner – durch das günstigere Verhältnis von Wein zu Sauerstoff im Korkraum entwickelt er mehr Tiefe und altert eleganter. Für viele Sommeliers das ideale Format für einen Apéro-Champagner.
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Land | Frankreich |
| Region | Champagne, Reims |
| Lagen | Côte des Blancs (Chardonnay), Montagne de Reims (Pinot Noir) |
| Rebsorten | Chardonnay-akzentuierte Cuvée mit Pinot Noir und Pinot Meunier |
| Methode | Methode champenoise (Flaschen-Gärung) |
| Reifung | 3 Jahre auf der Hefe in den UNESCO-Crayères |
| Auszeichnung | Falstaff 93/100 |
| Alkoholgehalt | 12% |
| Füllmenge | 75cl oder 150cl (Magnum) |
| Kellerei | Maison Ruinart, Reims (gegründet 1729) |
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich der Ruinart Brut vom Blanc de Blancs?
Der Brut ist eine klassische Mehrsortenkomposition (Chardonnay + Pinot Noir + Pinot Meunier) und der Einsteiger-Champagner des Hauses. Der Blanc de Blancs ist 100% Chardonnay, eleganter und mineralischer, der Premium-Standardchampagner. Beide reifen in den Crayères, der Brut etwas kürzer.
Was bedeuten 93 Punkte Falstaff?
Falstaff ist eine renommierte Wein-Zeitschrift im deutschsprachigen Raum. 93 Punkte ist eine Spitzen-Bewertung, die einen Wein deutlich über dem Standard einordnet – vergleichbar mit dem Niveau von Premium-Brut-Champagnern zum doppelten Preis.
Wann lohnt sich die Magnum (150cl)?
Eine Magnum entspricht zwei Standardflaschen und reicht für 8 bis 10 Personen als Apéro. Sie ist das klassische Format für besondere Anlässe – Hochzeiten, runde Geburtstage, Firmenjubiläen – und macht als Geschenk deutlich mehr Eindruck als zwei einzelne 75cl-Flaschen. Zusätzlich altert Champagner in der Magnum eleganter und entwickelt mehr Komplexität.
Wie unterscheidet sich Ruinart Brut von Moët & Chandon Brut Impérial?
Ruinart hat einen klar Chardonnay-akzentuierten Stil (Crayères-Mineralität, eleganter), Moët einen Pinot-akzentuierten Stil (fruchtbetonter, runder). Beide sind Standard-Brut, beide kosten ungefähr gleich viel – Geschmacksrichtung wählen.
Wie lange ist der Wein haltbar?
Trinkreif heute, lagerfähig 3 bis 5 Jahre. Für längere Lagerung empfehlen wir den Blanc de Blancs (5-8 Jahre dank höheren Chardonnay-Anteil).
Über das Champagnerhaus – Maison Ruinart, Reims
1729 – das erste Champagnerhaus überhaupt
Am 1. September 1729 unterschrieb Nicolas Irénée Ruinart in Reims die Gründungsurkunde von Maison Ruinart – das weltweit erste reine Champagnerhaus. Inspiration kam von seinem Onkel Dom Thierry Ruinart, einem Benediktinermönch in der Pariser Abtei Saint-Germain-des-Prés. Als Zeitgenosse von Dom Pérignon hatte er den «Wein mit Bläschen» kennengelernt.
Vom Tuchhandel zum Champagner
Nicolas Ruinart war ursprünglich Tuchhändler in Reims – er bot seinen Stoffkunden den Champagner als kleines Geschenk an. Bis 1735, als der Schaumwein so erfolgreich wurde, dass Nicolas den Tuchhandel aufgab. 1764 lieferte Ruinart den ersten Rosé-Champagner durch Europa.
Die Crayères – UNESCO-Welterbe
1768 kaufte Claude Ruinart die Crayères – gallorömische Kreidekeller, bis zu 38 Meter tief, 8 Kilometer lang. Seit Juli 2015 UNESCO-Weltkulturerbe. Konstante Temperatur (10-12 Grad) und Luftfeuchtigkeit machen sie zu idealen Reifebedingungen.
Heute – Frédéric Panaïotis und LVMH
Seit 1987 gehört Ruinart zur LVMH-Gruppe. Aktueller Cellar Master ist Frédéric Panaïotis. Das Haus hat sich auf Chardonnay als Haus-Signatur fokussiert (seit 1947 unter Bertrand Mure) – daher der Begriff «Goût Ruinart» für eleganten, kreidigen Stil.